Warum sind Winterweizenbestände nach einer Düngung mit AHL über die Pflanzenschutzdüse oftmals viel schneller dunkler und grüner, als Bestände die mit KAS gedüngt wurden?
Wenn Sorteneffekte ausgeschlossen werden können, kann es sein, dass unter günstigen Bedingungen ein Teil des Harnstoffs aus der AHL direkt über die Blätter aufgenommen wird. Die mögliche aufnehmbare Harnstoffmenge ist wesentlich von der Ausprägung der Wachsschicht und den Witterungsbedingungen...
WeiterlesenKann es aufgrund der starken Niederschläge in den letzten Wochen zu Nitratauswaschung kommen, wenn ich meine Bestände mit KAS gedüngt habe?
Eine Nitratauswaschung während der Vegetation ist absolut ungewöhnlich, da die Transpirationsleistung der Pflanzenbestände höher ist als die Versickerungsrate ins Grundwasser. Nitratauswaschung tritt – wenn überhaupt – in der Nacherntephase und im Winter auf. Hier bestimmt jedoch vor allem der...
WeiterlesenWie wirken sich Streufehler negativ auf den Ertrag beim Wintergetreide aus?
Auch dieses Jahr konnten wieder häufig Streufehler in den Wintergetreidebeständen beobachten werden. Bei den Feldbegehungen konnten die Berater anhand der N-Tester-Messung Unterschiede im Bedarf von mehr als 50 kg N/ha ermitteln. Ein Ausgleich dieser Streufehler ist so gut wie...
WeiterlesenBei Trockenheit ausgebrachter KAS lag noch Wochen sichtbar auf dem Feld. Konnte dieser überhaupt zur Wirkung kommen?
Die Berater konnten beobachten, dass der Dünger auch in der Trockenphase Niederschlägen in Form von Morgentau ausgesetzt war und sich die Granulate dadurch lösen konnten. Mit einer Geschmacksprobe konnte in allen Fällen gezeigt werden, dass das zurückbleibende Kalkgerüst keine...
WeiterlesenDer erste Grundfutterschnitt brachte wenig Masse bei geringem Energie- und Eiweißgehalt. Wie kann ich mit der Düngung reagieren?
Mit dem zweiten Aufwuchs lassen sich beim Grünland noch hohe Erträge realisieren. Es ist darauf zu achten, dass der gedüngte Stickstoff möglichst effizient genutzt wird. Hierbei ist besonders auf die Schwefelversorgung zu achten. Erfahrungen aus Versuchen zeigen, dass besonders...
WeiterlesenAktuelle Empfehlungen zur Spätdüngung beim Winterweizen
Nach den Niederschlägen in der 19. Kalenderwoche kann nun wieder über Düngungsmaßnahmen im Weizen nachgedacht werden. Beim Einsatz des N-Testers im Weizen zeigten viele Bestände bundesweit auf Grund der Trockenheit Stickstoffmangel. Daher sollte zumindest ein Teil der Ährengabe schleunigst...
WeiterlesenWie kann ich unter den derzeitigen trockenen Bedingungen die Stickstoffversorgung meiner Bestände sichern?
Sind die Bodenvorräte aufgebraucht, muss die weitere Versorgung der Kulturen über eine mineralische N-Düngung sichergestellt werden. Unter den derzeit vielerorts sehr trockenen Bedingungen muss jedoch mit einer eingeschränkten Wirksamkeit gerechnet werden. Eine häufig diskutierte Ernährung über das Blatt, z.B....
WeiterlesenWie kann ich in mastigen Winterweizenbeständen mit der zweiten N-Gabe reagieren?
Das Ziel ist es, die Bestände beim Reduzieren unnötiger Seitentriebe zu unterstützen, sodass nur zwei bis drei kräftige Haupttriebe weiterentwickelt werden. Wird die 2. Gabe früh gesetzt (EC 30), so verwendet der Weizen einen Großteil des Stickstoffs für die...
WeiterlesenWie soll ich meine Anfang Oktober gesäte Wintergerste düngen?
Spät gedrillte Gerste konnte sich im Herbst gut entwickeln und bildete 3 bis 4 kräftige Triebe. Die Startgabe erfolgte in diesen Beständen i.R. verhalten, mit dem Ziel die Bestände mit der 2. und 3. Gabe stärker führen zu können....
WeiterlesenReicht für die Schwefelversorgung im Wintergetreide der Schwefelanteil aus der Gülle aus?
Nein, zur Abdeckung des Schwefelbedarfs von 10-20 kg S/ha im Getreide ist gerade auf leichten Standorten eine mineralische Schwefeldüngung unerlässlich, da diese den Ertrag und die Qualität absichert. Der in Gülle enthaltene Schwefel (ca. 0,3-0,5 kg S/m3) liegt in...
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