Agrarwetter

Agrarwetter
Temperatur leicht steigend

(aktualisiert am 15.01.2021)

Wechselhafter Januar!

Typisch Januar wäre ein stabiles winterliches Hochdruckgebiet mit Sonnenschein und Nebel, viel Frost aber wenig Niederschlägen. Aber was ist schon normal in dieser Zeit, und so spielt auch das Wetter in dieser Zeit verrückt.

So bekommen wir in den nächsten 2 Wochen ein Auf und Ab bei der Wetterlage. An diesem Wochenende bleibts noch winterlich kalt mit Tiefstwerten bis zu minus 15 Grad im Südosten, Und auch tagsüber bleibt es beim Frost, lediglich ganz im Westen und Nordwesten steigen die Werte leicht über den Gefrierpunkt. Dazu scheint am Samstag oftmals die Sonne, am Sonntag überquert ein leichtes Schneegebiet vor allem den Süden.

In der neuen Woche dominiert ein riesiges atlantisches Tief unser Wetter. Vor allem im Nordwesten kann es stürmisch werden. Dabei steigen die Temperaturen an, der Frost im Südosten schwächt sich ab. Bis Mitte der Woche sind im Rheinland Werte von über 10 Grad möglich, während es in Niederbayern noch leicht frostig ist. Dazwischen liegt ein kräftiges Regenband. An der Grenze zwischen Warm und Kalt kann der Regen auch gefrieren und gefährliches Glatteis bringen.

In der zweiten Wochenhälfte sinken die Temperaturen wieder und die Schauer gehen zumindest im Bergland und im höheren Flachland in Schneeregen über. So gehen wir mit nasskalten 0 bis 3 Grad ins nächste Wochenende.  Samstag wird dann eher ein trocken-kalter Tag, am Sonntag rollt die nächste Schnee- und Regenfront auf uns zu.

Bis zum Monatsende bleibt es in Deutschland definitiv winterlich mit Frost vor allem in der Ost- und Südhälfte. Mal scheint die Sonne, dann ziehen wieder Schneeschauer auf. Im Nordwesten ist es eher Regen. Erst zum Monatswechsel deutet sich Tauwetter an.

So viel zum Wetter für dieses Mal. Wie Sie sehen, ist der Januar definitiv winterlicher als im vergangenen Jahr. Gleichzeitig ist es aber so unbeständig, dass wir jeden Morgen früh aufstehen müssen um zu sehen ob nicht doch geräumt oder gestreut werden muss….

Ihr Agrarmeteorologe

Andreas Fincke