Fachartikel – Februar 2009 – Pflugverzicht und N-Düngung
Fachartikel - Februar 2009 - Pflugverzicht und N-Düngung- Sonderdruck aus der NEUE LANDWIRTSCHAFT Ausgabe 12, 2008
WeiterlesenTeure N-Dünger – Wie wichtig ist Schwefel?
Schwefel ist für die Stickstoffausnutzung der Pflanzen essentiell. Eine Schwefelgabe zur Andüngung zeigt vor allem auf schwefelbedürftigen Standorten in Deutschland Mehrerträge in Winterraps und Wintergetreide. Ist das Stickstoff-Schwefel-Verhältnis in den Pflanzen nicht ausgeglichen, wird der Stickstoff nicht effizient umgesetzt....
WeiterlesenIst eine Harnstoffdüngung auf dem Grünland sinnvoll?
Eine interessante Frage, die durch den günstigen Harnstoffpreis ausgelöst wurde. Nicht der Preis eines Düngemittels ist entscheidend, sondern die Wirtschaftlichkeit! In einem Dünge-versuch in Braunschweig war der Grünlandertrag in der KAS-Variante um 24 % höher, als in der Harnstoffvariante....
WeiterlesenFür die Andüngung im kommenden Jahr möchte ich nun Stickstoff – Dünger einkaufen. Wir wirtschaften auf mittleren bis schweren Böden. Was muss ich besonders beachten?
Es ist wichtig, die Pflanzen bereits zu Vegetationsbeginn zum Wachstumsstart ausreichend mit Stickstoff zu versorgen. Da sich schwerere Böden im Frühjahr nur langsam erwärmen ist es wichtig, schnell wirksame Stickstoffformen zu düngen, damit den Pflanzen zu Wachstumsstart genügend Stickstoff...
WeiterlesenDer Winterraps zeigt an der Vorwand und an einigen Stellen im Schlag Stresssymptome. Wie kann ich reagieren?
Auch wenn sich sortenbedingte Verfärbungen ausschließen lassen und ein tatsächlicher bodenbürtiger Nährstoffmangel (wie P-Mangel) vorliegt, kann vor dem Winter nicht sinnvoll mit Nährstoffgaben reagiert werden. Zum einen kommt das Pflanzenwachstum im Winter zum erliegen, so dass beispielsweise flüssige Nährstoffgaben...
WeiterlesenKann ich an der Grunddüngung sparen und trotzdem 100dt/ha Weizen ernten? Meine P- und K-Versorgung ist im Moment optimal in Gehaltsklasse C.
Ein Weizenbestand, der 100 dt/ha Ertrag bringen soll, benötigt insgesamt etwa 160 kg P2O5 und 210 kg K2O. In 180 Vegetationstagen nimmt der Bestand mehr als 0,8 kg P2O5 und über 1 kg K2O je ha und Tag auf,...
WeiterlesenNach der Körnermaisernte bleibt viel Stroh auf der Fläche zurück. Soll ich meinen nachfolgenden Winterweizen mit Stickstoff andüngen?
Maisstroh hat ein etwas engeres C/N-Verhältnis von 60:1 als Getreidestroh (90:1). Dennoch wird zunächst Stickstoff durch die Mikroorganismen gebunden, der dem Winterweizen dann nicht zur Verfügung steht. Aufgrund des bevorstehenden Winters ist mit einer baldigen Remobilisierung nicht zu rechnen....
WeiterlesenBenötigt der Raps im Herbst eine Stickstoffgabe?
Ein normal entwickelter Rapsbestand nimmt vor Winter ca. 40 bis 80 kg und mehr Stickstoff auf. In üppig entwickelten Beständen ist eine N-Düngung im Herbst ist auf Grund der Auswinterungsgefahr generell nicht zu empfehlen. Anders sieht dies bei Einarbeitung...
WeiterlesenNach der Weizenernte möchte ich als Zwischenfrucht Phacelia anbauen. Muss diese mineralisch gedüngt werden?
Wenn das Stroh auf dem Acker verblieben ist, wird im Boden verbliebener Stickstoff zu großen Teilen für die Strohrotte durch die Mikroorganismen benötigt. In diesem Fall bietet es sich an, zusätzlichen Düngerstickstoff mit 20-30 kg N/ha auszubringen. Denkbar wäre...
WeiterlesenWelchen Kalk sollte ich auf mittleren und schweren Standorten einsetzen?
Bei einer Erhaltungskalkung können sowohl auf mittleren also auch schweren Standorten kohlensaure Kalke bzw. Magnesiumkalke oder kieselsaure Kalke eingesetzt werden. Diese Kalkformen bieten eine zuverlässige und nachhaltige Wirkung. Branntkalke und Mischkalke aus Branntkalk und kohlensauren Kalken wirken dagegen schneller....
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