Gut ernährte Pflanzen sind fitter

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Mikronährstoffe spielen bei Getreide von Beginn an eine entscheidende Rolle. Auch in gut versorgten Böden kann es bereits im Herbst zu Manganmangel kommen. Abhilfe schafft hier eine gezielte Blattdüngung mit einem speziell auf Getreide abgestimmten Mikronährstoff-Mix.

mangankonzentration schwarzbeinigkeit

Im Getreideanbau sollten Sie im Herbst besonders auf den Mikronährstoff Mangan achten.

Vor allem auf Standorten mit hohem pH-Wert, Trockenheit und unzureichend rückverfestigten Böden kann es zu Manganmangel kommen. Leichte und humose Standorte sind besonders häufig betroffen. Pflanzen mit unzureichender Manganversorgung erkennt man an einer streifenförmigen Aufhellung der mittleren Blätter. Bei einem fortschreitendem Mangel werden grau-braune nekrotische Flecken sichtbar. Die Winterhärte betroffener Bestände wird deutlich herabgesetzt.

Die Abbildung rechts zeigt, dass die Pflanzen bei einer guten Mangan-Versorgung weniger Schädigungen aufweisen und somit widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten wie die Schwarzbeinigkeit sind. Aber auch Kupfer und Zink helfen, die Pflanzen gesund zu erhalten.

Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag über Mikronährstoffe für gesunde Getreidebestände.

Wir empfehlen: Düngen Sie im Herbst Mangan und weitere Mikronährstoffe über das Blatt

Bewährt haben sich in der Praxis kulturspezifische Blattdünger. Sie enthalten eine Kombination an Mikronährstoffen, die speziell auf den Bedarf von Getreide abgestimmt ist. Wichtig sind hier: Mangan, Kupfer und Zink. So beugen Sie einem Mangel vor und verbessern die Winterhärte Ihrer Pflanzen. Außerdem sollten Sie auf die Formulierung des Blattdüngers achten. Suspensionen haben den Vorteil, dass sie die Pflanzen langfristig mit Nährstoffen versorgen.

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