Mikronährstoffe für gesunde Getreidebestände

Mikronaehrstoffe fuer Getreidepflanzen

Wegen der gesetzlichen Einschränkungen werden immer weniger Pflanzenschutzmittel zugelassen. Und auch neue Wirkstoffe werden zukünftig rar. Wie können Mikronährstoffe einen Beitrag zur Pflanzengesundheit leisten?

Mikronährstoffe helfen, Getreidepflanzen widerstandsfähiger gegenüber Schaderregern zu machen

Eine ausgewogene Versorgung mit Mikronährstoffen beugt Krankheiten vor. Mikronährstoffe können zwar Pflanzenschutzmittel nicht ersetzen, sie helfen aber dabei, Ihre Getreidebestände gesund zu halten.

Besonders wichtig sind die Mikronährstoffe Mangan, Kupfer, Zink und Bor für Getreide: 

  • Kupfer sorgt für widerstandkräftige Pflanzen. Es fördert die Bildung von Lignin und die Bildung pflanzeneigener Abwehrstoffe – zum Beispiel bei einem Pilzbefall.
  • Mangan reduziert die Gefahr, an Schwarzbeinigkeit zu erkranken.
  • Zink entgiftet die Pflanze bei Stress und reduziert die Anfälligkeit gegenüber Rhizoctonia,
  • Bor ist Strukturbildner in Zellwänden und macht die Pflanze resistenter gegenüber Mehltau-Infektionen.

Je geringer die Mangankonzentration, desto hoeher die Schwarzbeinigkeitsschaeden an Getreidewurzeln

Fazit zu Mikronährstoffe für gesunde Getreidebestände 

Durch den Klimawandel erfahren wir immer mildere Winter. Schaderreger können so früher Ihre Getreidebestände strapazieren. Pilzinfektionen sind bereits jetzt im Getreide zu finden. Helfen Sie Ihren Pflanzen, widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten zu sein, indem Sie Mikronährstoffe über das Blatt düngen.

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