Das Grünland gezielt andüngen

Nach dem Schnitt ist vor dem Schnitt

Das Grünland gezielt andüngen

Vielerorts fahren die Landwirte gerade den ersten Grünland-Schnitt ein. Je nach erfolgten Niederschlägen sind die Erträge jedoch sehr unterschiedlich. Daher gilt es, direkt nach dem ersten Schnitt, die Basis für einen erfolgreichen zweiten Schnitt zu legen. Darauf sollten Sie achten.

Die Futtersituation ist auf vielen Betrieben nach wie vor angespannt. Um nach dem ersten Schnitt einen zügigen Wiederaustrieb der Gräser zu gewährleisten, sollte Sie einen schnell wirkenden Dünger einsetzen. Ein zügiger Wiederaustrieb ist wichtig, um die Narben möglichst dicht zu halten, einem Verkrauten vorzubeugen und gegebenenfalls Trockenschäden abzupuffern. Dünger, die einen hohen Nitratanteil besitzen, sind dafür unerlässlich. Außer Stickstoff sollten Sie zum zweiten Schnitt auch Schwefel mineralisch ergänzen. Aufgrund der Trockenheit und der Kälte ist Schwefel nur wenig mobil und es wird auch kaum Schwefel mineralisiert. Versuche der Landwirtschaftskammer NRW zeigen: Mit einer regelmäßigen Schwefelgabe zu jedem Schnitt erzielen Sie mehr Ertrag als mit einer einmaligen Gabe zu Vegetationsbeginn (siehe Abbildung: Einfluss einer mehrmaligen Schwefeldüngung auf den Ertrag).

FAZIT:
Nur mit einer ausreichenden Schwefelversorgung können Sie das Ertragspotenzial Ihres Grünlandes ausschöpfen. Dies gilt sowohl für die Trockenmasse als auch für den Rohprotein- und Energie-Ertrag. Im Grünland sind daher Dünger, die einen hohen Nitratanteil mit entsprechenden Schwefelgehalten vereinen, unumgänglich – wie zum Beispiel YaraBela Sulfan.

Einfluss einer mehrmaligen Schwefeldüngung auf den Ertrag
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