Trockenheit: Mangelnde Nährstoffversorgung ausgleichen

Getreide für den Winter stärken

Getreide für den Winter stärken

Damit das Getreide vital in den Winter geht, sollten Sie Ihre Bestände gut mit Nährstoffen versorgen. Empfehlenswert ist eine Blattdüngung mit den Mikronährstoffen: Mangan, Kupfer und Zink.

Die ausgeprägte Trockenheit der vergangenen Monate hat die Nährstoffversorgung der Getreidebestände stark eingeschränkt. Vor allem die Mikronährstoffe waren kaum für die Pflanzen verfügbar – nicht zuletzt auch, weil die Rückverfestigung der Böden nicht immer sichergestellt war. Denken Sie deswegen daran, Ihre Bestände bis zum Vegetationsende mit einem Blattdünger zu versorgen, der alle wichtigen Mikronährstoffe enthält, wie etwa Mangan, Kupfer und Zink.

Sie können den Blattdünger auch mit einem Insektizid kombinieren
An einigen Standorten, kam es in diesem Jahr zu einem erheblichen Aufkommen von Blattläusen und teilweise Zikaden. Sie stellen als Virusvektoren eine potentielle Gefahr für das Getreide dar. Die Blattdüngung lässt sich daher gut mit einer Insektizidspritzung kombinieren. Hierbei sollten Sie allerdings die Schadschwellen beachten. Auch ist eine Spritzung nicht bei jeder Temperatur angeraten. Bei den aktuell kalten Bedingungen sollte Sie eher nicht spritzen. In der nächsten warmen Phase ist eine Spritzung jedoch möglich. Nachfolgende Fröste sind kein Problem – auch nicht für die Blattdüngung.
Mit zum Beispiel einem Liter des Kombiprodukts YaraVita Getreide pro Hektar sichern Sie den Mikro-Nährstoffbedarf der Getreidekulturen und sorgen für vitale, winterharte Pflanzen. Die Regulation des Wasserhaushaltes wird durch die Nährstoffversorgung ebenfalls verbessert und wirkt sich wiederum positiv auf die Winterfestigkeit der Pflanzen aus.

FAZIT
Bei den jetzigen immer noch trockenen Bedingung sollten Sie Ihre Pflanzen in jedem Fall mit Mikronährstoffen versorgen. So gehen die Pflanzen vital und gestärkt in den Winter. Kombinieren lässt sich eine Blattdüngung mit einer Insektizidbehandlung – sofern sie notwendig ist. Hierbei sollten Sie die Schadschwellen in Ihrer Region beachten.