Den Mais in seinem Wachstum fördern

Mais nach GPS – ohne Phosphatdüngung, weniger Ertrag

Phosphormangel Mais

Damit der Mais sein Ertragspotential voll ausschöpfen kann, sollten Sie ihn von Beginn an ausreichend mit Phosphat versorgen. Ansonsten könnten Ertragseinbußen die Folge sein.

Spät gesäter Mais hat wesentlich weniger Zeit, Biomasse aufzubauen, als ein Mais, der regulär im April gesät wurde. Daher sollten Sie ihn in seinem Wachstum fördern. Der Nährstoff Phosphat darf auf keinen Fall fehlen, da er wichtig für die Wurzelbildung ist. Oft verzichten aber Biogasbetriebe bei der Aussaat auf eine phosphathaltige Unterfußdüngung, da die Phosphorbilanz des Betriebes nicht zusätzlich belastet werden soll.

Phosphormangel trotz hoher Güllegaben – was tun?
Bei sichtbaren Mangelsymptomen wird häufig dazu geraten, einfach abzuwarten und nicht direkt mineralisch zu düngen. Denn erfahrungsgemäß wachsen solche Mangelsymptome mit der Zeit heraus. Und tatsächlich kann man dies häufig beobachten – wenn man nur lange genug wartet. Das Problem dabei ist aber, dass in dieser Zeit bereits die Weichen für den Ertrag gestellt werden. Das Abwarten führt also dazu, dass wertvolle Zeit verstreicht, die der Mais für den Aufbau seiner Biomasse gut nutzen könnte.

Wie lässt sich ein Phosphormangel vermeiden
Damit die Maispflanzen nicht zu Beginn schon unter einem Phosphatmangel leiden, muss sichergestellt sein, dass das gedüngte Phosphat den Pflanzen auch sofort zur Verfügung steht. Verschiedene Umstände können aber dafür sorgen, dass das Phosphat erst verzögert wirkt. Dazu zählen:

  • sehr niedrige Phosphor-Bodengehalte (Phosphor-Fixierung),
  • Trockenheit,
  • schwach ausgeprägte Pflanzenwurzeln in der Jugendphase,
  • schlechte Bodenstruktur.

Wenn Sie ausreichende Mengen an Phosphat breitflächig gedüngt haben und trotzdem ein Phosphatmangel auftritt, können Sie mit einer gezielten Blattdüngung das Wachstum der jungen Maispflanzen ankurbeln. In diesem Fall sind nämlich schwach ausgeprägte Pflanzenwurzeln oder eine schlechte Bodenstruktur der Grund für den temporären Phosphormangel.

Die Wurzelbildung können Sie mit einem phosphorhaltigen Blattdünger (zum Beispiel YaraVita Mais) wirksam fördern. Die Konzentration dieses Nährstoffes ist im Pflanzensaft auch unter normalen Bedingungen nicht sehr hoch. Daher wirken selbst geringe Mengen an Phosphat, die gezielt auf das Blatt gegeben werden, stark konzentrationserhöhend und kurbeln das Wurzelwachstum an.

Fazit
Achten Sie darauf, dass ihr Maisbestand gut mit Phosphat versorgt ist, nur so kann er in kurzer Zeit viel Biomasse bilden. Falls mal ein temporärer Phosphatmangel auftritt, schafft eine Blattdüngung mit sofort verfügbaren Phosphat Abhilfe. Der Nährstoff Phosphat kurbelt das Wurzelwachstum an, sodass die Pflanzen in der Lage sind, sich auch das tiefer im Boden gelegene Phosphat zu erschließen.