Die passende Nährstoffkombi für Mais

Welche Nährstoffe sollte ein Unterfußdünger enthalten?

Welche Nährstoffe sollte ein Unterfußdünger enthalten?

Für eine zügige Jugendentwicklung benötigen Maispflanzen außer Stickstoff und Phosphor noch weitere Nährstoffe. Insbesondere Magnesium, Schwefel, Zink und Bor sollten nicht fehlen. Welche Aufgaben erfüllen diese Nährstoffe?

Warum sind Magnesium und Schwefel wichtig für den Mais?

Magnesium ist ein Bestandteil des Chlorophylls. Da Mais sehr viel Blattmasse besitzt, hat die Kultur einen besonders hohen Bedarf an Magnesium. Dieser ist mit 70 kg Magnesium/ha doppelt so hoch wie der von Getreide.

Schwefel ist wichtig für die Umsetzung von Stickstoff in der Pflanze. Daher hat der Mais, vor allem zur Zeit der Jugendentwicklung, einen besonders hohen Bedarf an Schwefel. Dieser lässt sich zwar größtenteils mithilfe von Gülle decken. Allerdings muss der organisch gebundene Schwefel in der Gülle erst mineralisiert werden, bevor er für die Pflanzen verfügbar wird. Dies geschieht nur bei einem ausreichend warmen Boden. Der Schwefel aus der Gülle steht somit den Pflanzen zu spät zur Verfügung. Abhilfe schafft ein Unterfußdünger, der mineralischen Schwefel enthält. Schon rund 10 kg Schwefel/ha reichen aus, um den ersten Bedarf der jungen Maispflanzen zu decken.

Bor macht viele Wurzeln

Bor regt die Pflanzen dazu an, Wurzeln zu bilden. Dadurch können sie Nährstoffe, die im Boden unbeweglich sind, wie zum Beispiel Phosphat, besser erschließen. Der Mikronährstoff Bor spielt außerdem eine entscheidende Rolle für die Fruchtbarkeit der Maispflanzen. Fehlt Bor, kommt es zu einer unzureichenden Befruchtung und infolgedessen zu nicht ausgebildeten Körnern – vor allem am oberen Teil der Spindel. Durchschnittlich entzieht eine Maispflanze dem Boden etwa 130 bis 250 g Bor/ha. Mais zählt daher zu den Kulturen, die einen besonders hohen Borbedarf haben.

Zink sorgt für ein gutes Längenwachstum

Zink ist ein wichtiger Mikronährstoff im Maisanbau. Zu einem Mangel kommt es vor allem in Trockenphasen und hohen Phosphatgehalten im Boden. Fehlt dieser Nährstoff ist unter anderem der Hormonhaushalt gestört. Die Pflanzen bleiben klein  und die Abstände zwischen den Blattetagen sind gering.

Fazit

Für einen erfolgreichen Maisanbau ist es wichtig, die Maispflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen ausreichend zu versorgen. Das gilt vor allem für die Jugendphase, die entscheidend für die weitere Entwicklung der Pflanzen ist. Besonders hier sollten die Nährstoffe nicht nur in ausreichender Menge, sondern auch in sofort pflanzenverfügbarer Form vorliegen. Über die mineralische Unterfußdüngung können junge Maispflanzen gezielt mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Wichtig ist nur, darauf zu achten, dass der Unterfußdünger außer Stickstoff und Phosphor noch Magnesium, Schwefel, Zink und Bor enthält.

 

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