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Der YARA N-Tester wird zur Ermittlung des N-Düngebedarfes zur Nachdüngung zum Schossen und Ährenschieben (2. und 3. N-Gabe, EC 30 bis EC 51) bei Winterweizen, Wintergerste, Winterroggen und Triticale eingesetzt.

Quelle: Yara


Hierbei wird im wachsenden Bestand der Chlorophyllgehalt des jeweils jüngsten, voll entwickelten Blattes mit Hilfe YARA N-Testers optisch gemessen. Nach 30 - 33 im Bestand gleichmäßig verteilten Messungen zeigt das Gerät das Ergebnis als Mittelwert an. Da der Chlorophyllgehalt den Stickstoff-Ernährungszustand der Pflanze widerspiegelt, kann aus dem Messwert auf den Stickstoffdüngebedarf der Pflanzen geschlossen werden.


Quelle: Yara
Durchführung der Messung im Feld

Die Messung ist direkt im Feld an mindestens 30 repräsentativ über den Schlag verteilten Pflanzen vorzunehmen. Sie wird am jeweils jüngsten voll entwickelten Blatt durchgeführt. Die Messung von unvollständig entwickelten Blättern kann zu überhöhten Düngungsempfehlungen führen.

Sortenkorrektur
Da sich die Sorten einer Getreideart deutlich im Chlorophyllgehalt unterscheiden, ist dies bei der N-Düngeempfehlung durch entsprechende Sortenkorrekturwerte (Siehe untenstehende Tabelle) zu berücksichtigen. Neue Sorten werden auch in Zukunft in die jährlich aktualisierten N-Düngeempfehlungen aufgenommen.

Den Messwert im Gesamtzusammenhang sehen
Generell gilt, dass der Messwert den Ernährungszustand der Kultur mit Stickstoff zum Zeitpunkt der Messung widerspiegelt. Es müssen weitere Faktoren mit Einfluss auf die N-Versorgung der Kultur berücksichtigt werden. So können in Extremsituationen, wie z.B. lang anhaltender Trockenheit, aufgrund der eingeschränkten N-Aufnahme evtl. hohe pflanzenverfügbare N-Vorräte im Boden vorliegen. Diese werden durch die Messung nicht erfasst, müssen aber bei der Festlegung der zu düngenden N-Menge berücksichtigt werden. Deshalb muss die Erfahrung des Betriebsleiters bei der Interpretation des N-Tester - Messwertes mit einfließen.


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