| P und K | |
Phosphate werden nach der Löslichkeit im Wasser bis hin zur Löslichkeit durch Mineralsäuren eingeteilt. Je höher der Anteil wasserlöslicher Phosphate im Dünger ist, desto schneller und leichter ist das Phosphat pflanzenverfügbar. Je höher die Pflanzenverfügbarkeit ist, desto näher kann an dem Bedarfzeitpunkt der Pflanzen gedüngt werden. Neben Phosphat sind Ca, S, Fe, Mg und Mn in einigen Phosphatdüngern zu finden ( siehe: Grundlagen der Düngung>>Hauptnährstoffe>> Phosphat ).
Kali ist hoch wasserlöslich und somit schnell pflanzenverfügbar. Kalidünger unterscheiden sich wesentlich in ihrem Kaligehalt und der Kornform bzw. der -größe. Neben Kali sind MgO, Na, S in den wichtigen Kalidüngern enthalten. Zu beachten ist die Kaliform; ob das Kali als Chlorid oder Sulfat vorliegt. In Spezialkulturen und Kartoffeln wird vorrangig Kalisulfat wegen der Chloridempfindlichkeit eingesetzt. ( siehe: Grundlagen der Düngung>>Hauptnährstoffe>>Kali )
Phosphatdünger werden im Boden je nach Standortbedingungen mehr oder weniger schnell in weniger pflanzenverfügbare Bindungsformen überführt. Das bedeutet, dass ein im Herbst -wenn auch in wasserlöslicher Form- gedüngtes Phosphat oder Kali bis zum Frühjahr einen großen Teil seiner schnellen Verfügbarkeit eingebüsst hat. Daher ist neben der Löslichkeit der Dünger auch der Düngezeitpunkt entscheidend.
Besonders Getreidepflanzen haben im Jugendstadium ihren höchsten Phosphatbedarf. So kann die Düngung jährlich zu Vegetationsbeginn erfolgen, um diesen Bedarf abpassen zu können. ( siehe: Angewandte Düngung>>Grunddüngung>>Volldünger )
Klassisch werden Einzelnährstoffdünger mit Phosphat oder Kali in der Rotationsdüngung eingesetzt. P und K werden in Höhe des Entzuges oder des Aufdüngungsziels gestreut. Die Dünger werden zu den Kulturen ausgebracht, die einen hohen Nährstoffbedarf an P und K haben. Neue Forschungsergebnisse belegen, dass eine Düngung mit NPK im Frühjahr im Vergleich zu einer Rotations- oder Herbstdüngung am effizientesten ist, da die Nährstoffe zu Vegetationsbeginn wurzelnah und in einem Düngerkorn zur Verfügung stehen. ( siehe: Angewandte Düngung>>Grunddüngung>>Volldünger )
Für Kali ergibt sich der Bedarf in folgender Reihung:
Silo-Mais > Winterraps = Zuckerrüben > Kartoffeln > Getreide
Für Phosphat ergibt sich der Bedarf in folgender Reihung:
Mais > Winterraps = Weizen > Zuckerrüben
Kali ist hoch wasserlöslich und somit schnell pflanzenverfügbar. Kalidünger unterscheiden sich wesentlich in ihrem Kaligehalt und der Kornform bzw. der -größe. Neben Kali sind MgO, Na, S in den wichtigen Kalidüngern enthalten. Zu beachten ist die Kaliform; ob das Kali als Chlorid oder Sulfat vorliegt. In Spezialkulturen und Kartoffeln wird vorrangig Kalisulfat wegen der Chloridempfindlichkeit eingesetzt. ( siehe: Grundlagen der Düngung>>Hauptnährstoffe>>Kali )
Phosphatdünger werden im Boden je nach Standortbedingungen mehr oder weniger schnell in weniger pflanzenverfügbare Bindungsformen überführt. Das bedeutet, dass ein im Herbst -wenn auch in wasserlöslicher Form- gedüngtes Phosphat oder Kali bis zum Frühjahr einen großen Teil seiner schnellen Verfügbarkeit eingebüsst hat. Daher ist neben der Löslichkeit der Dünger auch der Düngezeitpunkt entscheidend.
Besonders Getreidepflanzen haben im Jugendstadium ihren höchsten Phosphatbedarf. So kann die Düngung jährlich zu Vegetationsbeginn erfolgen, um diesen Bedarf abpassen zu können. ( siehe: Angewandte Düngung>>Grunddüngung>>Volldünger )
Klassisch werden Einzelnährstoffdünger mit Phosphat oder Kali in der Rotationsdüngung eingesetzt. P und K werden in Höhe des Entzuges oder des Aufdüngungsziels gestreut. Die Dünger werden zu den Kulturen ausgebracht, die einen hohen Nährstoffbedarf an P und K haben. Neue Forschungsergebnisse belegen, dass eine Düngung mit NPK im Frühjahr im Vergleich zu einer Rotations- oder Herbstdüngung am effizientesten ist, da die Nährstoffe zu Vegetationsbeginn wurzelnah und in einem Düngerkorn zur Verfügung stehen. ( siehe: Angewandte Düngung>>Grunddüngung>>Volldünger )
Für Kali ergibt sich der Bedarf in folgender Reihung:
Silo-Mais > Winterraps = Zuckerrüben > Kartoffeln > Getreide
Für Phosphat ergibt sich der Bedarf in folgender Reihung:
Mais > Winterraps = Weizen > Zuckerrüben





