| Tipps zur Lagerung | |
Feuchtigkeit – des Düngers ärgster Feind
Düngemittel reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse. Der natürliche Feind des Düngers ist Feuchtigkeit in jeder Form. Da die Produkte einen hohen Salzgehalt haben, ist zu verstehen, dass die Hygroskopizität (wasseranziehende Eigenschaften) zu beachten ist. So stellt bereits eine hohe Luftfeuchtigkeit auf Dauer ein Problem dar. Klumpenbildung, Zerstörung der Granulate, Veränderungen an der Kornoberfläche oder die Verminderung der Bruchfestigkeit sind die Folge, so dass es bei der Düngerausbringung zu Streufehlern kommen kann.
Erhaltung der Produktqualität steht an erster Stelle
Dennoch kann mit sehr einfachen Mitteln Dünger gelagert werden. Als Grundsatz gilt, dass Dünger vor Feuchtigkeit zu schützen ist. Hierbei ist zu beachten:
- Der Lagerplatz muss trocken sein. Lagerhallen mit hoher Bodenfeuchte oder offene Hallen sind ungeeignet.
- Die Tore der Halle sind geschlossen zu halten.
- Nach Einlagerung ist der Dünger unverzüglich abzudecken.
- Als Abdeckmaterial sind Folien mit 0,1-0,15 mm Stärke ausreichend. Bei Verwendung mehrerer Folien ist eine Überlappung im Anschlussbereich von 0,5 m sicherzustellen.
- Bei der Einlagerung muss es trocken sein. Nicht bei Regen einlagern!
- Schonende Behandlung des Düngers bei der Einlagerung. (nur Kippen, Abschieben oder über Förderband, der Einsatz von Förderschnecken oder Schleudern ist nicht empfehlenswert).
- Nicht mit Fahrzeugen über das Produkt fahren
- Vor Hitzeeinwirkung schützen: Durch hohe Temperaturschwankungen kann es zur Granulatzerstörung kommen.
- Keine Mischung mit anderen Düngern, da es zu unerwünschten chemischen Reaktionen kommen kann, die die Granulate schädigen.

Quelle: Yara
Werden diese Kernpunkte eingehalten, ist die Qualität des Produktes bei der Lagerung bis zum Termin der Anwendung sichergestellt. Auch bei der Auslagerung muss darauf geachtet werden, dass die Verkehrswege sauber bleiben. Verunreinigungen des Produktes müssen vermieden werden.





