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N-Düngung:

  • N-Sollwert liegt bei ca. 120-160 kg N/ha

Andüngung:

  • Beeinflusst: Tausendkornmasse (TKM), Kornzahl pro Ähre, Anzahl ährentragender Halme
  • Ziel: ausreichend kräftige Triebe erzeugen
  • Andüngung mit 120 kg - Nmin N/ha
  • Düngemittel: N-Dünger mit Nitratanteil bieten den Vorteil, dass das Nitrat unabhängig von der Witterung und den Bodentemperaturen direkt von den Pflanzen aufgenommen wird, daher ist eine schnelle Wirkung gewährleistet
  • Tipp: Direkt mit der Startgabe den Schwefelbedarf abdecken (ca. 10-20 kg S/ha)
  • Zuschläge: schlechte Bodenstruktur, schwere Böden
  • Abschläge: regelmäßige org. Düngung

Schossergabe:

  • Beeinflusst: Anzahl ährentragender Halme, Kornzahl pro Ähre
  • Ziel: Förderung der Triebe erster und zweiter Ordnung, Absicherung der Kornzahl pro Ähre
  • Empfehlung liegt bei 45 kg N/ha
  • Wichtig: Wurde Schwefel noch nicht zur ersten N-Gabe ausgebracht, sollte nun eine S-Düngung erfolgen (10-20 kg S/ha)

Spätgabe:

  • Beeinflusst: TKM, Qualitätseigenschaften
  • Ziel: hoher Ertrag und/oder  hohe Proteinwerte
  • Ob eine Spätgabe lohnend ist, hängt vom Standort, der Ertragserwartung und der Witterung ab
  • Höhe der Düngung, je nach Standort und Ertragserwartung sowie Sorte  ca. 55 kg N/ha
  • Möglichst frühe Gabe (BBCH 39/49) ausbringen, damit noch genügend N aufgenommen werden kann (Trockenheit)
  • Wichtig: bei hohen Temperaturen und Trockenheit kann bei harnstoffhaltigen N-Düngern mehr als 20% des gedüngten N als Ammoniak entgasen. Daher ist es sinnvoll,  verlustarme Mineraldünger wie z.B. Kalkammonsalpeter zur Spätgabe einzusetzen

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S-Düngung:

  • Der S-Bedarf liegt beim Durumweizen bei 10-20 kg S/ha
  • S-Aufnahme läuft parallel zur N-Aufnahme ab, daher sollte die S-Gabe möglichst mit der ersten oder zweiten N-Gabe erfolgen
  • Düngemittel mit Schwefel in Sulfatform einsetzen, da direkt pflanzenverfügbar

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Düngung mit P, K, Mg:

  • Ziel: Optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgte Weizenbestände sind z.B. bei extremen Witterungsbedingungen (Trockenheit) robuster als unterversorgte Bestände
  • Düngemittel:
    • Einsatz von z.B. NPK Dünger im Frühjahr zur Aussaat: Nährstoffe werden wurzelnah zur Verfügung gestellt, alle Nährstoffe in einem Düngerkorn (bessere Verteilung als Einzelkomponenten),
    • generell gilt, dass Nährstoffe am besten bei einer Ausbringung im Frühjahr von den Pflanzen ausgenutzt werden
    • in Kalkammonsalpeter von einigen Herstellern ist bis zu 4% MgO enthalten
  • Wichtig: unterlassene Grunddüngung spart nur vordergründig Geld, denn: das Problem wird in die Zukunft verlagert: für die Anhebung des Nährstoffgehaltes des Bodens (z.B: von Gehaltsklasse B nach C) werden 1000 – 2000 kg/ha Phosphat oder Kali benötigt
  • Tipp: Grundnährstoffe in Höhe des Entzugs düngen

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Mikronährstoffe:

  • Ziel: Ertragsabsicherung, Vorbeugen von Stresssituationen (siehe auch NL 5/2010)
  • Düngemittel: Kombinationsprodukte wie z.B. YaraVita Getreide einsetzen
  • Entzüge:
    • Mangan: 800 g/ha
    • Kupfer: 90 g/ha
    • Zink: 600 g/ha
  • Düngung: im Frühjahr zum BBCH 25-37
  • Tipp: kulturspezifische Blattdünger mit mehren Nährstoffen einsetzen:
    • Keine Überversorgung mit Einzelnährstoffen
    • Versteckter/latenter Mangel der wichtigsten Mikronährstoffe wird behoben

pH-Wert:

  • pH-Wert von 6,0 – 7,5 ist optimal

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