Grünland düngen: Die ersten drei Schnitte sind bedeutend

Denken Sie daran, mineralisch zu ergänzen

Denken Sie daran, mineralisch zu ergänzen

Bisher düngen viele Landwirte intensiv genutztes Grünland überwiegend organisch. Nun greifen strengere Regeln, die ein Umdenken erfordern. Klar ist, dass sich der Düngebedarf des Grünlandes nicht allein organisch decken lässt. Daher sollten Sie Stickstoff und Schwefel mineralisch als schnell wirksames Ammoniumnitrat und Sulfat ergänzen.

Gerade im Frühjahr fallen hohe Mengen an Gülle an, die auf den Flächen verteilt werden müssen. Problematisch ist jedoch, dass nur höchstens 170 kg in Form von organischen Stickstoff (auf die Betriebsfläche bezogen) eingesetzt werden dürfen. Hinzu kommt, dass auch bei der Berechnung des Stickstoffdüngebedarfs mindestens 50 Prozent des ausgebrachten organischen Stickstoffs angerechnet werden müssen. Ist der Ammoniumanteil der Gülle höher als 50 Prozent, ist dieser anzurechnen. Das bedeutet: Auch wenn Sie die Höchstgrenze von 170 kg organischen Stickstoff voll ausreizen, bleibt ein Rest-Düngebedarf. Sie kommen also nicht darum herum, mineralisch zu ergänzen.

Was sollten Sie bei der mineralischen Düngung beachten?  
Da die Trockenmasse-Erträge zu den ersten zwei Schnitten am höchsten sind, sollte hier auch der Schwerpunkt der Düngung liegen. Verwenden Sie zur mineralischen Ergänzung am besten Dünger, die sowohl Stickstoff als auch Schwefel enthalten – vorzugsweise in Form von Ammoniumnitrat und Sulfat. Der Grund: Die Nährstoffe Stickstoff und Schwefel ergänzen sich in ihrer Wirkung. Dadurch können die Pflanzen den Stickstoff besser nutzen. Ammoniumnitrat und Sulfat sind für die Pflanzen direkt verfügbar. Dadurch wirken die Nährstoffe auch schon zu Vegetationsbeginn, wenn die Böden noch relativ kalt sind. Ein Dünger der sich zur mineralischen Ergänzung eignet und Ammoniumnitrat und Sulfat enthält, ist YaraBela Sulfan.

Fazit
Einerseits fällt im Frühjahr viel Gülle an, die auf den Feldern untergebracht werden muss. Andererseits, sind die Böden noch recht kalt, sodass die Nährstoffe der Gülle nicht voll wirken. Hinzu kommt, dass nur höchstens 170 kg Stickstoff in organischer Form ausgebracht werden dürfen. Es ist daher empfehlenswert, die fehlenden Nährstoffe Stickstoff und Schwefel mineralisch in Form eines schnell wirksamen Mineraldüngers zu ergänzen. Bei der Wahl des Düngers gilt es darauf zu achten, dass er Stickstoff als Ammoniumnitrat und Schwefel als Sulfat enthält. Ein Dünger der diese Kriterien erfüllt, ist zum Beispiel YaraBela Sulfan.

 

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