Qualitätsweizen effizient mit Stickstoff versorgen

Denken Sie an den Proteingehalt!

Denken Sie an den Proteingehalt!

Im ersten Jahr der neuen Düngeverordnung stellen sich viele Landwirte die Frage, wie sie mit den begrenzten Stickstoffmengen noch Qualitätsweizen erzeugen können. Verschiedene Tools und Serviceangebote können dabei helfen, den Stickstoff effizient einzusetzen.

Die neue Düngeverordnung trifft vor allem Betriebe auf Hochertrags-Standorten, wo bisher ein Düngeregime üblich war, das nicht selten 220 kg Stickstoff/ha und mehr vorsah. Mit so einer hohen Stickstoffmenge wurden Erträge von mehr als 10 t/ha erreicht und Proteingehalte von etwa 13 Prozent erzielt. Wenn die Betriebe heute die Stickstoff-Höchstmenge nach neuer Düngeverordnung berechnen, müssen sie feststellen, dass so hohe Stickstoffmengen gar nicht mehr erlaubt sind.

Aber nicht nur Betriebe auf Hochertrags-Standorten stehen vor der Herausforderung, ihre Düngung optimieren und genauer planen zu müssen. Das  gilt auch für alle anderen Betriebe. Denn ein später Vegetationsstart und Frühsommertrockenheit können ebenso zu Problemen bei der Stickstoff-Düngung und der Stickstoff-Verwertung in der Pflanze führen und damit die Eiweißgehalte nach unten ziehen.

Was gilt es zu tun?
Verwenden Sie für die Qualitätsgabe einen qualitativ hochwertigen Dünger, der außer schnell verfügbaren Stickstoff auch Schwefel enthält. Stickstoff und Schwefel ergänzen sich in ihrer Wirkung und sind wichtig für die Proteinbildung. Die richtige Stickstoffmenge und den passenden Zeitpunkt für die Düngung können Sie mithilfe des N-Testers bestimmen. Außerdem finden Sie Unterstützung in dem Beratungstool „Proteinpass“. Hier erhalten Sie eine Düngeempfehlung zur zweiten und dritten Stickstoffgabe für einen garantierten Proteingehalt.

Interessierte Landwirte können sich noch bis zum 21. März unter www.proteinpass.de anmelden.

Fazit
Durch die Vorgaben der neuen Düngeverordnung ist es gar nicht mehr so leicht, Qualitätsweizen anzubauen. Um dennoch einen ausreichend hohen Proteingehalt zu erreichen, muss die zulässige Stickstoffhöchstmenge optimal auf die Gaben aufgeteilt werden. Dabei helfen können verschiedene Tools und Serviceangebote. Sie ermitteln zum Beispiel den passenden Düngungszeitpunkt oder geben eine konkrete Düngungsempfehlung für die zweite und dritte Stickstoffgabe.

 

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